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Regionalkonzept zur Verbesserung der Daseinsvorsorge, Aktivierung Ortsansässiger und nachhaltigen Integration von Einwanderern

Zentralisierungen und Kürzungen von Kommunalfinanzen schränken die Ressourcenverfügbarkeit und Gestaltungsspielräume in vielen Kommunen ein. Dies wirkt vielerorts negativ auf die Standortattraktivität. Was dagegen getan werden kann, wurde am ZSH untersucht und in der Publikation präsentiert.
Unattraktive Lebens‐ und Arbeitsbedingungen fördern es, dass zahlreiche Menschen aus Dörfern und Kleinstädten fortziehen.
Auch dadurch verstärkt sich die demografische Situation in vielen Regionen derart, dass durchaus von einer demografischen
Krise gesprochen werden kann. Zudem erschweren die oft unzureichende Personalausstattung, fehlende Informationen und mangelnde Kompetenzen vor Ort eine auf Wissen basierende Kommunalpolitik oder machen sie gar unmöglich. Strukturell bedingte Herausforderungen und damit teils verbundene Defizite auf Bundes‐ und Landesebene verstärken die Schwierigkeiten von Kommunen, Bevölkerungsverlusten entgegen zu wirken.

Andreas Siegert (Hg.) (2019): Regionalkonzept zur Verbesserung der Daseinsvorsorge, Aktivierung Ortsansässiger und nachhaltigen Integration von Einwanderern, Zentrum für Sozialforschung Halle, Halle (Saale)

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